Mai
19
2012
Bonjour Québec
Autor: Christof
Nach einer letzten Nacht in den Staaten auf einem leeren Campground fuhren wir heute über die Grenze. Der Zoll stellte keine Probleme dar.
Sonniges Wetter erwartete uns in Québec und es sieht so aus, als bleibe es noch so. Unsere Bleibe für die paar Tage in Québec City ist bei einer Einheimischen jungen Frau. Via Air Bad and Breakfast (airbnb.com) fanden wir die tolle Wohnung Mitten im Zentrum.
Hier noch einige spannende Zahlen zu unserem Trip in den Staaten.
- wir benötigten 2255 Liter Benzin
- mit dieser Menge Kraftstoff fuhren wir 16’242.7km. das ist so viel wie:
- 4.6 mal um den Mond, oder 1.25 mal durch die Erde, oder 0.4 mal um die Erde, oder 8.7 mal entlang der Schweizer Grenze.
- Der Liter Benzin kostete uns im Schnitt CHF 0.98
- Wir hatten 80 Reisetage, vier davon waren Regentage
- Wir hatten KEINEN Unfall und wurden NIE von der Polizei angehalten!!!!!
Nun hoffen wir natürlich, dass dies so weiter geht. Wobei die Sache mit dem Benzin ist jetzt schon klar…es wird massiv teurer. $1.35 kostet der Liter in Kanada. Ich schätze, das ist immer noch ein Vorzugspreis, verglichen mit dem, was der Schweizer Bürger zur Zeit so bezahlt
Mai
17
2012
Bye bye USA
Autor: Christof
Mit einem wunderschönen Sommertag in Boston schlossen wir unsere Reise durch die USA sozusagen ab. Morgen fahren wir nach Lancester, NH. Nach einer letzten Nacht auf amerikanischem Boden überqueren wir am Samstag die amerikanisch/ kanadische Grenze Richtung Québec.Auf die naturreiche Zeit in Kanada freuen wir uns ungemein. Wenn das Wetter so mitmacht wie in den letzten rund 80 Tagen, wird es eine ausgezeichnete Zeit!
Mai
16
2012
Boston
Autor: Christof
Nach einem friedlichen Aufenthalt im Nirgendwo ausserhalb von Preston, rollten wir Richtung Boston. Unsere Unterkunft liegt nicht direkt in der Stadt selbst. In Everett, einem kleinen Ort, mit der U-Bahn 15min von Boston entfernt, ist unsere Bleibe noch bis Freitag. Die Wettervorhersage versprach überhaupt nichts Gutes. Doch, wie so oft, haben sich die Wetterfrösche leicht geirrt. Wir genossen mittlerweile zwei Tage trockenes Wetter, zumindest tagsüber. Am Montag liefen wir den gesamten Freedomtrail ab. Ein Weg quer durch Boston, vorbei an vielen geschichtsträchtigen Gebäuden, Orten und Denkmälern. Beim Bunker Hill Monument bewälltigten wir die 294 Treppenstufen hinauf zur Spitze. Die Sicht war grossartig und die Anstrengung wert.
Gestern, wieder ein trockener Tag, wanderten wir durch einen kleinen Park ausserhalb der Stadtmitte. Der höchste Punkt Bostons, soll der kleine Hügel in den Bäumen sein, den wir bestiegen. Nichts Grossartiges, aber tolle Umgebung mit kleinen Teichen mitten im Grünen.
Kurz ausserhalb Bostons liegt Cambridge, weltberühmt für die Harvard Univerity und das MIT. Viele Unis bieten kostenlose Führungen auf dem Campus an. So tut es auch das MIT. Für Jasmin noch interessanter als für mich, denn hier gehen unteranderem Leute zur Schule, die im Bereich der Informatik ihren Akademischen Weg gehen wollen. Nach einer sehr interessanten Tour gespickt mit Pointen aus dem Alltag der Studierenden, genossen wir wieder mal ein Essen beim Chipotle.
Kurz später eilten wir retour zum MIT. Gestern Abend fand das Finale des MIT $100K statt. Ein Wettbewerb der ein Jahr dauert. Die $100K bedeuten 100’000 US Dollar für den Gewinner!
Studierende kreieren einen Businessplan zu einem Produkt, das sie auf den Markt bringen möchten. Mit Hilfe von älteren Studenten, Lehrkräften und Tutoren und vor allem ihrem riesen Engagement, versuchen sie eine Neuheit und Verbesserung zu schaffen. Zahlreiche Juries von der Uni und aus der Privatwirtschaft beurteilen die Teams im Laufe des Jahres in unterschiedlichen Sektoren.
UNGLAUBLICH, was da gestern im Finale präsentiert wurde. Neue Baterien, die 10x so lange halten sollen, neue Verkaufsplattform im Internet, die Craigslist in den Schatten stellt und in den 4 Wochen seit denen es online ist, bereits um 400% angewachsen ist, verbreitet und genutzt in ganz Amerika und, und, und.
Für uns sehr toll zu erleben war auch die Rede von CTO Todd Park, dem Technologie-Berater von Barack Obama!!
Wir waren die einzigen 2 Personen, die überhaupt nichts mit dem $100K zu tun hatten, doch das spielte keine Rolle, wir waren schlichtweg begeistert, von den Möglichkeiten, die Studenten am MIT haben und von den Ideen, die sie zusammen entwickeln.
Das MIT selbst hat ein grösseres BIP als Russland. Am MIT werden jährlich hunderete von kleinen Unternehmen gegründet, die sehr oft Fuss in der amerikanischen und sogar internatiuonalen Wirtschaft fassen.
Mehr Infos und Details zu diesem Event auf www.mit100k.org
Mai
13
2012
Amerikaner und Camping
Autor: JasminEin bisschen komisch kommen wir uns schon vor, wenn wir mit unserem Van auf einem Campingplatz sind, mit lauter Amerikanern. Die haben einfach einen ganz andere Art, die Zeit in der Natur zu verbringen. Hier einige Beispiele:
Feuer: Egal ob man ein Feuer braucht um Essen zuzubereiten oder nicht, Hauptsache ist, man hat eines, am besten den ganzen Tag. Wenn’s mal ausgeht einfach wieder ein bisschen Brennspiritus darüber und ein Zündholz rein, dann loderts wieder. Der nette Nebeneffekt ist, die unheimliche Rauchentwicklung, welche Mücken und Nachbarn fernhält. Um Würste zu grillen braucht man auch keine Glut. Feuer ist wärmer.
WC: Da die Strecke vom Campingplatz zu den Waschräumen immer zu weit ist, steigt man einfach ins Auto und fährt hin. Um das mühsame An- und Ausschalten des Motors zu vermeiden, lässt man in der Zwischenzeit den Motor einfach laufen. Dann bleibts schön kühl im Auto.
Wohnen: Je grösser, desto besser. Am liebsten ein Car grosses Vehikel, an dem man das Auto einfach hinten anhängt. Wichtig ist, dass es mind. ein Fernseher aussen und einen innen hat. Damit die Zeit auf dem Campingplatz schneller vergeht.
Zelt: Falls mal Zelte gestellt werden, dann macht man dies um den Bestehenden Tisch herum, denn man will ja nicht draussen sitzen beim Essen. Die Zeltschnüre an den Schlafzelten werden auch überbewertet. Wie solls denn davonfliegen, wenn man ja drinnen schläft?
Mit diesen Beispielen sind nicht alle Amerikaner gemeint die Campen. Aber Etliche.
PS: Seit heute sind wir in Boston!
Mai
10
2012
New York City II
Autor: Jasmin
Dienstag begann mit einem Besuch des “Ground Zero” oder eben dem 9/11 Memorial. Wo früher die zwei Türme des World Trade Centers standen, wurde für jeden Turm am Ursprungsort ein Denkmal errichtet. Je ein Wasserfall der 2 Mal 20 Meter in den Boden hinein fällt. Für jeden Überlebenden wurde zudem eine Eiche gepflanzt. Diese Eichen umrahmen nun die Wasserfälle. Auf jeden Fall ein würdiges Denkmal.
Auf dem Weg zum Battery Park begegneten wir dann zufälligerweise Bekannten Gesichtern. Deborah und Noëmi sind (oder waren) auch 5 Tage in New York. Zusammen genossen wir die Fahrt nach Staten Island mit der Fähre, um die Freiheitsstatue zu bestaunen. Dies ist schon die zweite Zufällige Begegnung, nachdem wir in Miami im Starbucks schon Cyrill getroffen haben.
Da es am Mittwoch den ganzen Tag regnete, verbrachten wir diesen im Museum. Das Amerikanische Naturhistorische Museum bot da reichlich. Um alle Ausstellungen und Sammlungen zu sehen bräuchte man mind. 20 volle Tage. So war unser Tag recht abwechslungsreich. Auch wenn wir uns nur den Dinos, Mineralien, Primaten, Reptilien, dem Menschen und der Unterwasserwelt widmeten. Weitere Regentage hätte man z.B. mit den Ausstellungen: Erde, Planetarium, Tiere Nordamerikas, Vögel, Schmetterlingen, Tiere die Leuchten, Steine, Raumfahrt oder Forschung verbringen können. Eine Mitgliedschaft bei diesem Museeum würde sich in diesem Falle lohnen!
So waren wir Donnerstag wieder an der Sonne und genossen die Wärme.
Mai
6
2012
New York City
Autor: Christof
Nach dem gestrigen kurvenreichen Tag ging hatten wir noch rund 1.5 Stunden Autofahrt hinter uns zu bringen, bevor wir den Van direkt vor dem Hostel für 6 Nächte in Brooklyn stehen lassen konnten. Heute ging es den Bekannten Plätzen nach. Noch bevor die grosse Menge den 86. Stock des Empire State Buildings erreichen konnte, waren wir schon oben. Dank online Tickets übersprangen wir die erste Schlange und konnten ohne zu warten nach oben. Die Aussicht ist grandios. Leider nicht wolkenlos. Die Sonne schaffte es aber kurtze zeit später. Dem Broadway entlang gelangten wir zum Time Square, der Touristenhochburg schlecht hin. Wir marschierten zielstrebig durch!
Nach einem Hot Dog und Pommes beim weltberühmten Nathan’s – hatte schon bessere- ging es weiter zum Central Park. Wunderschön, im Schatten der Bäume zu spatzieren und diversen Baseball Teams der Region beim Training zuzuschauen.
Den Nachmittag endete nach Madison Square Garden (Stadion), Madison Sqare Park und Union Square Park…
Mai
6
2012
Great Adventure Park Jackson NJ
Autor: ChristofBevor wir gestern in New York City einfuhren, besuchten wir in Jackson NJ den Six Flags Great Adventure Park. Ein Park voller Achterbahnen der Superlative. Das Wetter sah nicht rosig aus, doch Regen war nicht in Sicht. Wetterbericht sei Dank, denn so haben sich nicht allzu viele Leute blicken lassen. Nur gerade bei der letzten Bahn des Tages mussten wir eine satte Stunde anstehen, davor ging es von einer Bahn zur anderen ohne länger als 5min auf den Start zu warten. Unten könnt ihr einige Details zu den Achterbahnen erfahren. Das kleine “g” zeigt jeweils den Andruck den man verspührt!
King Da ka (schnellste und höchste Achterbahn in Nordamerika)
- 0 auf 206 km/h in 3.5 sec.
- Beschleunigung 2g
- 127m senkrechte Abfahrt mit 270° Schraubendrehung in Herzachse
-4.5g bei der Talfahrt!!-
- 3. grösste Holzachterbahn der Welt
- 113 km/h schnell
- erste Talfahrt 76° steil und 54m hoch
- 40m Fall
- diverse Schrauben und Loops
- 98 km/h
- 4g
- Schwehreloser Moment
- Höchster Punkt: 71m
- Höchste Abfahrt 66m mit 68° Neigung
- max 4.2g
- 540° helix
- Schwehreloser Moment
- 33m hoch
- 80km/h
- speziell: hängend an den Schienen
- 5 Loops und Schrauben
- 101 km/h
- Stehende Fahrt!
- 44m Abfahrt mit 45° Neigung
- Viele Loops, Schrauben und Kurven
Mai
3
2012
Letzter Tag in Washington
Autor: Jasmin
Heute nutzen wir das schöne Wetter um das Capitol, Union Station und den Eastern Market zu erkundschaften. Erstaunlicherweise war das Capitol nicht so paranoid bewacht wie das Pentagon oder das Weise Haus (Beim und vom Pentagon darf man absolut keine Fotos von Nichts machen und beim Weissen Haus werden einzelne Gebiete rundherum einfach mal abgeriegelt. Die Polizei jeweils bis auf die Zähne bewaffnet. Nein, das Capitol ist ein ruhiger Platz nur mit wenig Polizisten und man kann sich frei darum herum bewegen und die Architektur bestaunen. Die Union Station ist der Zugs und Bus Knotenpunkt der Umgebung. Hier kann man unter anderem nach New York gelangen.
In der Nachbarschaft des Eastern Markets haben wir einen sehr tollen Spieleladen gefunden und uns einige knifflige Holzspiele gekauft. Zudem waren wir bestimmt schon in drei coolen Buchläden, wo wir am liebsten alle Bücher mitgenommen hätten. Wir machen jeweils Fotos von den Buchcovern die wir gut finden, und werden sie dann, zurück in der Schweiz, bestellen. Einige der Holzspiele kann man (oder eben Christof) bestimmt auch nachbauen.
Mai
2
2012
Washington D.C.
Autor: Christof
THE CAPITAL…Ja nach vielen Staaten und tollen Orten begannen wir unsere Städtereise der Ostküste mit der Hauptstadt der USA. Washington D.C. (District of Columbia)
Unser Hostel liegt so ziemlich mitten in Downtown, deshalb stellt es auch keine Parkplätze zur Verfügung. Wir waren uns dessen schon im Vorfeld bewusst, parkten-wie auch schon-am nächstgelegenen Flughafen im Economy Bereich und liessen uns von der Metro ins Zentrum chauffieren.
Washington D.C….da sieht man das Weisse Haus, the Washington Monument, the Lincoln Memorial, Franklin D. Roosevell Monument und so weiter vor seinem geistigen Auge schwirren…und JA die muss man gesehen haben. Wir brauchten einen ganzen Tag um zu Fuss unteranderm der Independence Avenue entlang zu gehen und all die gigantischen Denkmäler zu besichtigen. Leider war der Reflecting Pool wegen Sanierungsarbeiten leer, was das reflektieren (reflecting) unmöglich machte, und the Washington Memorial wegen dem letzten Erdbeben in der Region noch bis 2014 geschlossen.
Beim Franklin Delano Roosevell Monument (der am längsten im Amt gewesene Präsident der USA) nahmen wir an einer Führung teil, die erklärte, wie das Monument aufgebaut ist und was der Gedanke der sieben Künstler war, die diese wundervolle Gedänkstätte errichtet haben. Sehr interessant, empfehlenswert und for FREE!!
Der folgende Tag gab sich etwas trüber, so entschloss ich mich, nach Recherchen im Internet, bei Diego’s Hairsalon die Haare stutzen zu lassen. Kaum 2 Minuten drin, sass ich schon vor dem Spiegel. Jasmin hatte derweil Zeit, die Fotos an den Wänden genauer zu betrachten. Es stellte sich heraus, dass er schon Barack Obama, George Bush Senior and Junior, George Cloney, Bill Cosby, Arnold Schwarzeneger und sogar Papst Johannes Paul II an die Haare durfte. Zudem ist er der Einzige Coiffeur, der jeweils dem amtierenden Präsidenten die Haare schneiden darf. Auch ich bin zufrieden mit meinem neuen Look, auch wenn “nur” eine seiner Angestellten amWerke war.
Morgen geht es noch in den Letzten Stadtteil, den wir noch nicht erkundet haben. Union Station und The Capitol sind dort noch die grösseren Gebäude.
Am Freitag geht es auf nach Jackson NJ wo wir am Samstag, so fern das Wetter mit macht, einen Park voller Achterbahnen der Superlative besuchen werden….
Apr
29
2012
Lewes / Cape Henlopen State Park
Autor: JasminVerlässt man Virginia Beach in Nördlicher Richtung, fährt man mit dem Auto durch/über eine sogenannte Tunnelbrücke. Da es zu aufwändig wäre, eine Brücke zu bauen, welche hoch genug ist, damit Schiffe unten durch schippern könnten, bauten sie an zweien Orten einen Tunnel, der 15 Meter unter der Meeresoberfläche alle Schiffe über sich durch lässt. Zum drüberfahren ist das noch speziell, wenn die Brücke vor einem plötzlich im Meer verschwindet.
Hier in Lewes konnten wir heute gratis Velos ausleihen. Damit fuhren wir durch den Cape Henlopen State Park. Mit nur einem Gang waren wir froh, dass die Wege mehr oder weniger eben sind und keine grossen Steigungen bezwungen werden mussten. Dass wir keine Klingel am Velo hatten war auch nicht schlimm, die Kette und der Sattel gaben genügend Geräusche von sich, so dass man uns schon von weitem hören konnte und wir hatten sehr viel Spass. Unter anderem auch, weil Christof auf Halber Strecke merkte, dass er noch immer sein Zahnbürstli in der Hosentasche dabei hat. Vielleicht muss man unterwegs ja mal Zähneputzen?
Morgen fahren wir in die Hauptstadt, knappe 3 Stunden von hier.